Stadtarchiv Speyer zum KultUp: 317 Tweets sprechen für sich

KultUp im Stadtarchiv Speyer | Foto: Thomas Wolf

KultUp im Stadtarchiv Speyer | Foto: Thomas Wolf

Über Feedback aus Sicht der veranstaltenden Kultureinrichtung freuen wir uns nach einem KultUp immer besonders, zumal die Frage „Was bringt ein Tweetup für die Kultureinrichtung?“ von niemandem glaubwürdiger beantwortet werden kann als von diesen selbst.

Für das Stadtarchiv Speyer hat Dr. Joachim Kemper folgendes positives Fazit gezogen:

„Wir danken Ulrike Schmid und Birgit Schmidt-Hurtienne vom Frankfurter KultUp-Team sehr herzlich für die Vorbereitung des KultUps, der auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs viel Spaß gemacht hat! 317 Tweets sprechen für sich und zeigen, dass hinter der ‚staubigen‘ Materie des Archivs doch viel Interessantes und Entdeckenswertes steckt!

Aus unserer Sicht wichtig war es, nicht nur einen Rundgang durch die ‚Schätze‘ des Hauses anzubieten (von der ältesten Urkunde aus dem Jahr 1182 angefangen bis hin zum 20. Jahrhundert), sondern auch die ‚alltägliche Archivarbeit‘ vorzuführen: Umräumarbeiten im Magazin, Klimatisierungsfragen, Lagerung der Archivalien. Die Darstellung der Archivarbeit und die Präsentation von Archivalien beginnt, das haben die Teilnehmer ebenfalls gesehen, bereits im Lesesaal: unsere beiden Vitrinen sind einfache ‚Werkzeuge‘, um kleine Ausstellungen selbst und im Wechsel zu präsentieren; der ‚Benutzer-PC‘ führt anwesende Besucher in die Recherche nach Archivalien für Forschungen ein.

Aber der Impetus des Stadtarchivs ist auch nach aussen gerichtet – und das haben wir auch vermittelt beim KultUp: Die Ausstellungen werden oft auch online gezeigt, neu bearbeitete Bestände werden bei Flickr vorgestellt, Facebook ist ein wichtiges Mittel der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation mit den Kunden, über Twitter sind wir in Sekundenschnelle ‚im Netz‘ usw. Auch insofern und weil wir Twitter für äußerst relevant für Archive halten, haben wir viel Spaß mit dem KultUp gehabt!“

Für uns als Veranstalterinnen bedeutet das Fazit, dass wir auch nach unserem Besuch in Speyer hinter unsere angepeilten Ziele

  • Interesse und Verständnis für die Arbeit im Archiv wecken
  • dem Archiv eine neue und interessante Präsentationsmöglichkeit in der digitalen Welt bieten
  • direkten Kontakt zwischen Archiv und Teilnehmenden herstellen (Frage/Antwort)
  • und – last but not least – zeigen, dass eine Stunde im Archiv nicht nur informativ ist, sondern auch Spaß macht

wieder grüne Häkchen setzen können.

Wir danken herzlich für das Lob und die ausführliche Rückmeldung und freuen uns, dass der frische Wind des KultUp den Archivstaub ein wenig aufwirbeln und Wissenswertes und Interessantes aus dem Stadtarchiv Speyer in die digitale Welt tragen konnte.

2 thoughts on “Stadtarchiv Speyer zum KultUp: 317 Tweets sprechen für sich

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