KultUp (4) im historischen museum frankfurt – Twittern hinter verschlossenen Türen

© historisches museum frankfurt

Gestern, am 9. August 2012, hat im historischen museum frankfurt ein KultUp der besonderen Art stattgefunden. Exklusiv durften wir eine Woche vor der Eröffnung in die neue Dauerausstellung „Frankfurter Sammler und Stifter„. Geführt hat uns die Museumskuratorin Susanne Gesser, an dieser Stelle vielen Dank dafür!

13 Teilnehmer vor Ort und 20 aus ganz Deutschland twitterten um die Wette. Dabei entstanden fast 380 Tweets, und kurz nach dem Ende der Führung leider jede Menge Spam (Stunden später waren wir noch Trending Topic, welch zweifelhafte Ehre). Kein Zweifel besteht jedoch daran, dass die Twitterati vor Ort und an den Bildschirmen sich köstlich amüsierten und mit echtem Interesse in die Vergangenheit Frankfurts abtauchten. Am Veranstaltungstag wurden dank ihres Einsatzes 55.022 Accounts mit dem Hashtag #kultup erreicht!

Vorbei am alten Hafen gingen wir durch die verschlossene Tür in die neue Ausstellung. Susanne Gesser erklärte uns kurz das Konzept: Zwölf Sammler und Stifter werden hier vorgestellt, und ihre Sammlungen sind nach Möglichkeit so präsentiert, wie sie es in ihrem ursprünglichen Umfeld waren. Wir bekamen also nicht nur einen Blick hinter die Kulissen des Museums, wir durften auch in die Stuben der Sammler schauen.

Faszinierenderweise wurden gelegentlich Parallelen gezogen zwischen diesem KultUp und dem zu Jeff Koons – beweist das jetzt, wie sehr Koons sich auf die Kunstgeschichte bezieht, oder wie toll unsere Community ist?

Informative Tweets wechselten sich ab mit humorvollen,

und wir betrachteten eingehend den Annen-Altar, den der „Meister von Frankfurt“ Anfang des 16. Jahrhunderts geschaffen hat und der nun zum ersten Mal seit 200 Jahren wieder in seiner Gesamtheit präsentiert wird – und das auch nur für ein Jahr!

Die Teilnehmer von außerhalb versorgten uns wieder an passender Stelle mit zusätzlichen Informationen,…

… und waren generell mit ehrlicher Begeisterung dabei:

Großen Anklang fand (auch bei uns!), dass das historische museum und die Frankfurter Rundschau so fleißig und informativ mitgetwittert haben. Chapeau!

In Bezug auf die Bewertung der KultUps kamen wir zu einem positiven Ergebnis…

… und einen Wunsch für die Zukunft gab es auch – wir drücken die Daumen!

Die Ausstellung ist jedenfalls wirklich einen Besuch wert, wir können uns dieser Empfehlung nur anschließen.

Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern und beim historischen museum, an vorderster Front Dr. Nina Gorgus, für die tolle Zusammenarbeit! Auch der Bericht aus Sicht der Institution ist bereits auf dem Blog des Museums zu lesen.

5 thoughts on “KultUp (4) im historischen museum frankfurt – Twittern hinter verschlossenen Türen

  1. Pingback: Zwischen Annenalter, Miniaturgemälden und Kunstschrank: Rückblick auf den #KultUp im hmf « Blog des Historischen Museums Frankfurt

  2. Der Annenaltar möge uns verzeihen, aber wir werden bei KultUp (4) stets zuerst an einen Staubsauger denken müssen. 😉

  3. Pingback: Videokonferenzen und Abschiede

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