stARTcamp München – etwas fürs Herz (und die Ohren)

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Nachdem ich am Donnerstag schon auf meinem Blog auf die „aufbruch-Tagung“ eingegangen bin, möchte ich hier noch ein paar Worte zum stARTcamp verlieren, zumal ich dort in einer Session „KultUp – Tweet up your cultural life“ vorgestellt habe.

stARTcamp – ein ganz anderes Format – oder „etwas fürs Herz“, wie es Christian Chris, einer der Mitorganisatoren der beiden Tage, im Vorfeld nannte, wohingegen die Tagung „für den Kopf“ war. Und in der Tat war der zweite Tag entspannter in vielerlei  Hinsicht. Das begann schon mit dem Hinweis, Twitter sei in Bayern erfunden worden – und ein Gstanzlsänger trat denn auch den Beweis an.

So ein Barcamp ist ja dann doch etwas anderes, als eine Tagung: Erst am Veranstaltungstag selbst werden morgens die Sessions festgelegt und die Zahl derer, die zum Gelingen beitragen wollte, war beeindruckend lang. Es gilt aber auch – jeder kann, keiner muss reden – nur mitdiskutieren – und diskutiert wurde fleißig. Gesprächsbedarf war reichlich da, das zeigte auch schon die Session, in der sich die Theater- und Opernvertreter austauschten. Das dort Gehörte bestätigte auf andere Weise meine Erfahrung, dass einerseits die (klassische) Musikszene im Social Web untereinander sehr viel schlechter miteinander vernetzt ist, als etwa die Museen. Andrerseits können sie bei Weitem nicht auf o viele Unterstützer/Fürsprecher setzen, wie Museen. Vielleicht können Tweetups Abhilfe schaffen.;-) Ideen gibt’s schon …

Auch in der Session, die ich gemeinsam mit Sybille Greisinger zu den Kultur-Tweetups gehalten haben, wurde viel gesprochen bzw. viel gefragt, wie denn die Organisation und Durchführung konkret abläuft und was zu beachten ist.

Dem Interesse zufolge müsste es noch viel mehr solcher Tagungen und Barcamps geben, um zu informieren, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen und neue Pläne zu schmieden. Für alle an Kultur-Tweetups-Interessierten wird es eine spannende Weiterentwicklung geben … stay tuned.

Dank der tollen Organisation von Sybille Greisinger, Christian Gries, Harald Link, und Tanja Praske, boten beide Tage beste Voraussetzungen, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu entwickeln und Meinungen auszutauschen.

Und für die Frankfurter unter unserer Leserschaft – am 25./26. Oktober findet das stARTcamp Frankfurt im Atelier Frankfurt statt. Auf ein Gstanzl werden wir wohl verzichten müssen – aber wer weiß, was sich die Organisatoren einfallen lassen.

PS Die Videos der Vorträge der Tagung gibt es hier, erste Fotos gibt es in diesem Flickr-Album

Wer sich für die Dokumentation aller Fotos, Präsentationen und Beiträge interessiert, findet in Kürze auf dem stARTcamp-München-Blog  entsprechende Links.

Auf den Beitrag “Niederschwelliger Einstieg in Social Media – (Wie) geht das?” sei an dieser Stelle bereits hingewiesen. Axel Vogelsang greift in diesem Blogbeitrag des Forschungsprojekts “Audience+: Museen und das partizipative Web” der Hochschule Luzern nämlich die Thesen meines “Aufbruch-Vortrags” auf, was mich sehr freut.

Ulrike Schmid

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Ein Gedanke zu “stARTcamp München – etwas fürs Herz (und die Ohren)

  1. Pingback: “München leuchtet” – Nachlese zur Tagung “aufbruch. museen und web 2.0″ und stARTcamp : iliou melathron

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